Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Tumorabgeleitetes DNA kann im Plasma von Krebspatienten gefunden werden. In dieser Studie haben wir die Verwendung von Shotgun-massiv paralleler Sequenzierung (MPS) von Plasma-DNA bei Krebspatienten untersucht, um ein Krebsgenom nicht-invasiv zu scannen. METHODEN: Vier Patienten mit hepatozellulärem Karzinom und ein Patient mit synchronen Brust- und Eierstockkrebs wurden rekrutiert. DNA wurde aus dem Tumorgewebe extrahiert und die präoperativen und postoperativen Plasma-Proben dieser Patienten wurden mit Shotgun-MPS analysiert. ERGEBNISSE: Wir erreichten das genomweite Profiling von Copy Number Aberrationen und Punktmutationen im Plasma der Krebspatienten. Durch den Nachweis und die Quantifizierung des genomweiten aggregierten Alle verlustes und der Punktmutationen bestimmten wir die fraktionalen Konzentrationen von tumorabgeleiteter DNA im Plasma und korrelierten diese Werte mit der Tumorgröße und der chirurgischen Behandlung. Wir demonstrierten auch das potenzielle Nutzen dieser Methode für die Analyse komplexer onkologischer Szenarien, indem wir den Patienten mit 2 synchronen Krebserkrankungen untersuchten. Durch den Einsatz von multiregionaler Sequenzierung von Tumorgeweben und Shotgun-Sequenzierung von Plasma-DNA haben wir gezeigt, dass die Plasma-DNA-Sequenzierung ein wertvoller Ansatz für die Untersuchung der tumoralen Heterogenität ist. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Shotgun-DNA-Sequenzierung von Plasma ist ein potenziell leistungsstarkes Werkzeug zur Krebsdetektion, Überwachung und Forschung.
Chan et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.