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Dieser Artikel plädiert dafür, über ortsbezogene Ethnographie hinauszugehen und ethnographische Methoden zu entwickeln, die den sich bewegenden, reisenden Praktiken von Jugendlichen online und offline folgen. Im ersten Teil des Artikels werden Herausforderungen traditioneller ethnographischer Konstrukte wie Ort, Identität und Teilnehmerbeobachtung sowie die Art und Weise, wie diese Konstrukte in der Online-Forschung weiter destabilisiert werden, betrachtet. Zweitens wird im Mittelpunkt der Diskussion ein gängiges Missverständnis über das Internet kritisiert, das als irgendwie radikal von dem Alltag getrennt betrachtet wird. Drittens werden mögliche interpretative Methoden diskutiert, um Verbindungen und Zirkulationen in der Forschung zu verfolgen, die mit Jugendlichen über Online- und Offline-Räume reisen. Zu diesen Methoden gehören das Nachverfolgen der Ströme von Objekten, Texten und Körpern, die Analyse der Konstruktion von Grenzen innerhalb und um Texte und der Fokus auf die bemerkenswerten Wege, wie Texte mehrere Kontexte darstellen und einbetten.
Leander et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.