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Eine isotopische Untersuchung von Mammutknochen und -zähnen aus der oberen Pliozän-Höhle Scladina (Sclayn, Belgien) zeigte die sehr gute Qualität der Kollagenkonservierung. Ein vorläufiges Screening der Proben nutzte die Menge an Stickstoff in ganzen Knochen und Dentin, um die erhaltene Menge an Kollagen vor Beginn des Extraktionsprozesses abzuschätzen. Die isotopischen Häufigkeiten fossiler Exemplare aus noch lebenden Arten stimmen mit ihrer trophen Position überein. Darüber hinaus ist die 15N-isotopische Häufigkeit im Dentin höher als im Knochen bei Bären und Hyänen, ein Phänomen, das bereits bei modernen Exemplaren beobachtet wurde. Diese Ergebnisse zeigen, dass die isotopischen Zusammensetzungen von Proben aus der Scladina-Höhle ökologisch interpretiert werden können. Mammuts weisen eine hohe 15N-isotopische Häufigkeit im Vergleich zu anderen Pflanzenfressern auf, wie es auch bei sibirischen und alaskischen Proben der Fall war. Diese Ergebnisse deuten auf ausgeprägte diätetische Anpassungen bei Pflanzenfressern in der Mammutsteppe hin. Höhlenbären unterscheiden sich klar isotopisch von zeitgenössischen Braunbären, was auf eine ökologische Trennung zwischen den Arten hindeutet, mit einer rein vegetarischen Ernährung für Höhlenbären und einer omnivoren Ernährung für Braunbären.
Bocherens et al. (Samstag) untersuchten diese Frage.
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