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ZIEL: Die Natur und die angemessene Rolle des Forschungs- und Praxisbereichs der medizinischen Informatik im 21. Jahrhundert zu analysieren und seine Verbindungen zu akademischen Umgebungen gegenüber Industrieunternehmen und Gesundheitsorganisationen zu bestimmen. METHODEN: Eine qualitative Analyse des aktuellen Stands der medizinischen Informatik, basierend auf Beobachtungen aktueller medizinischer Informatikprogramme und Forschung an akademischen und industriellen Standorten. ERGEBNISSE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Medizinische Informatik ist definitiv ein wissenschaftliches und technisches Tätigkeitsfeld, obwohl es in seinem Umfang etwas unklar definiert ist. Es liegt zwischen Wissenschaft und Ingenieurwesen, aber viel näher an der Ingenieurwelt, und seine multidisziplinäre Natur passt gut zum Ingenieurparadigma. Es wird besser als eine Spezialisierung des Informatikbereichs betrachtet als als eine grundlegende medizinische Wissenschaft. Es gibt jedoch gute Argumente dafür, warum die Medizin unter den Gleichgestellten die erste sein sollte, die ihr eigenes Informatikgebiet hat. Die medizinische Informatik muss Erweiterungen sowohl in die Akademia als auch in die Industrie haben, um zu überleben. Medizinische Informatiker, ob implizit oder explizit, existieren in drei verschiedenen Umgebungen: akademisch, klinisch (Benutzer) und industriell (Informatikentwickler); alle drei Umgebungen müssen berücksichtigt werden, wenn man versucht, die Zukunft dieses neuen multidisziplinären Bereichs vorherzusagen.
Yuval Shaḥar (Di,) hat diese Frage untersucht.