Die zunehmende Verwendung von Zahnimplantaten korreliert mit steigenden biologischen Komplikationen. Bei schwerer Peri-Implantitis mit erheblichem Knochenschwund ist die Auswahl der richtigen Erhaltungstherapie herausfordernd, da nicht-chirurgische Methoden oft versagen. Dieser Fall beschreibt einen neuartigen Behandlungsansatz für einen männlichen Patienten mit schwerer Peri-Implantitis, der speziell den erstmaligen Einsatz von Geweih-Xenotransplantaten in einem solchen Verfahren hervorhebt. Ein 42-jähriger iranischer Mann erhielt signifikante Herausforderungen, einschließlich 8 mm vertikalem Knochenschwund und einer Sondierungstiefe von 12 mm um ein knochenniveau Interlock-Implantat (4*11 mm). Der neuartige Behandlungsansatz umfasste Geweih-Xenotransplantate, eine Titanmembran zur Raumhaltung und eine Kollagenmembran zur Förderung der geführten Knochenregeneration. Follow-up-Bewertungen, sowohl 2D- als auch 3D-Bildgebung, vier Monate nach der Operation, zeigten eine vollständige Knochenregeneration bis zum rauen Hals des Implantats. Darüber hinaus zeigten 24 Monate Nachbeobachtung nach der Kronenabgabe stabile Ergebnisse. Dieser Fall veranschaulicht das vielversprechende Potenzial von aus Geweih gewonnenen Xenotransplantaten zur Behandlung von schwerer Peri-Implantitis. Es wird die Notwendigkeit weiterer klinischer Studien betont, um diese Beobachtungen zu validieren und Behandlung Protokolle zu verbessern.
Kadkhodazadeh et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.