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ZIEL: Die metabolischen, physiologischen und hämostatischen Reaktionen auf das Spielen von Action-Videospielen in einer Gruppe junger Jungen zu untersuchen. DESIGN: Vergleichsstudie. STANDORT: Labor für Klinische und Angewandte Physiologie, Universität Miami. TEILNEHMER: Einundzwanzig Jungen im Alter von 7 bis 10 Jahren. WICHTIGSTE ERGEBNISMAßSTÄBE: Blutdruckmessungen vor und während des Spiels sowie Blutzucker- und Laktatwerte, die vor und unmittelbar nach dem Spiel gemessen wurden. Messungen wurden während des gesamten Spiels kontinuierlich aufgezeichnet. Abhängige t-Tests wurden verwendet, um die bei Basislinie und während oder nach dem Spiel aufgezeichneten Messungen zu vergleichen. Effektstärken unter Verwendung von Cohen d wurden für die Vergleiche untersucht. ERGEBNISSE: Es wurden signifikante Zunahmen im Vergleich zur Basislinie für die Herzfrequenz (18,8%; P<.001), den systolischen (22,3%; P<.001) und diastolischen (5,8%; P = .006) Blutdruck, die Belüftung (51,9%; P<.001), die Atemfrequenz (54,8%; P<.001), den Sauerstoffverbrauch (49,0%; P<.001) und den Energieverbrauch (52,9%; P<.001) festgestellt. Die Effektstärken für diese Vergleiche waren mittelgroß oder groß. Es wurden keine signifikanten Veränderungen von der Basislinie bis nach dem Spielen von Videospielen für die Laktatwerte (18,2% Anstieg; P = .07) und Glukosewerte (0,9% Rückgang; P = .59) gefunden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Spielen von Videospielen führt zu signifikanten Erhöhungen verschiedener metabolischer und physiologischer Variablen bei kleinen Kindern. Daher sollte es nicht mit dem Fernsehen kombiniert werden, um sitzende Aktivitäten zu bewerten. Das Ausmaß der Veränderung war jedoch geringer als das, was bei normaler körperlicher Bewegung beobachtet wurde, und lag unter den nationalen Gesundheitsrichtlinien. Daher sollte das Spielen von Videospielen nicht als Ersatz für regelmäßige körperliche Aktivitäten angesehen werden, die die für die Förderung der kardiovaskulären Fitness erforderlichen Stoffwechselwege erheblich beanspruchen.
Wang et al. (Sa.) haben diese Frage untersucht.
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