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Immunosuppressive Barrieren, die von Tumoren während der Entwicklung der Immunflucht errichtet werden, stellen ein großes Hindernis für viele potenziell wirksame Krebstherapien und Impfstoffe dar. Wir haben gezeigt, dass das Wirt-Interleukin (IL)-23 die angeborene Immunantwort während der Karzinogenese und Metastasierung unterdrückt, unabhängig von den Effekten auf das proinflammatorische Zytokin IL-17A. Basierend auf diesen Erkenntnissen haben wir uns vorgestellt, dass die Neutralisation von IL-23 eine vielversprechende Strategie zur Modulation der Immunosuppression bieten könnte, insbesondere in Kombination mit immunstimulierenden Mitteln. Hier zeigen wir, dass ein neutralisierender monoklonaler Antikörper (mAb) gegen IL-23 alleine frühe experimentelle Lungenmetastasen im B16F10-Mausmodell für Melanome unterdrückt hat und ebenfalls das subkutane Wachstum von primären Tumoren moderat hemmte. Diese antitumoralen Effekte wurden jeweils durch natürliche Killerzellen oder CD8(+) T-Zellen vermittelt. Noch bemerkenswerter ist, dass die kombinierten Behandlungen mit anti-IL-23 mAb und IL-2 oder anti-erbB2 mAb das subkutane Wachstum etablierter mammärer Karzinome signifikant hemmten und etablierte experimentelle sowie spontane Lungenmetastasen unterdrückten. Insgesamt deuten unsere Ergebnisse auf das Potenzial von anti-humanen IL-23 mAbs hin, die immunstimulierenden Effekte von IL-2 und Trastuzumab im aktuellen Management einiger fortgeschrittener menschlicher Krebserkrankungen zu verbessern.
Teng et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.
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