Abstract Die USA haben 2025 umfassende Importzölle eingeführt, die Europa direkt treffen. Unsere Analyse zeigt: Der EU-Binnenmarkt wirkt als Schutzschild gegen diese externen Schocks. Die Integration der europäischen Güter- und Arbeitsmärkte halbiert die regionale Streuung der Wohlfahrtseffekte und schützt besonders die am stärksten exponierten Regionen. Während der durchschnittliche Verlust mit etwa 0,06 % gering bleibt, sinkt die Standardabweichung von 0,13 auf 0,06 Prozentpunkte. Der Binnenmarkt ist damit primär ein Risikoteilungsmechanismus, der regionale Ungleichheiten komprimiert. Die Ergebnisse unterstreichen: In Zeiten geoökonomischer Spannungen ist ein funktionierender Binnenmarkt kein Luxus, sondern strategische Notwendigkeit.*
Felbermayr et al. (Fri,) studied this question.