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Zusammenfassung Die Konstruktion wissenschaftlicher Erklärungen und die Teilnahme an argumentativen Diskursen werden als wesentliche Praktiken wissenschaftlicher Erkenntnis betrachtet (z. B. R. Driver, P. Newton, & J. Osborne, 2000). In diesem Papier identifizieren wir drei Ziele der Auseinandersetzung mit diesen verwandten wissenschaftlichen Praktiken: (1) Sinngebung, (2) Artikulation und (3) Überzeugung. Wir schlagen vor, diese Ziele zu nutzen, um das Engagement der Studierenden mit diesen Praktiken zu verstehen und um Lehrinterventionen zu entwerfen, die die Studierenden unterstützen. Somit verwenden wir dieses Framework als Linse, um die Frage zu untersuchen: Welche Erfolge und Herausforderungen begegnen die Studierenden, wenn sie sich mit den wissenschaftlichen Praktiken der Erklärung und Argumentation auseinandersetzen? Wir untersuchen dies im Kontext eines Lehrplans, der Studierenden und Lehrkräften ein didaktisches Framework zur Konstruktion und Verteidigung wissenschaftlicher Erklärungen bietet. Durch diese Analyse stellen wir fest, dass die Studierenden konsequent Beweise nutzen, um Phänomene zu verstehen und dieses Verständnis auszudrücken, aber sie achten nicht durchgängig auf das dritte Ziel, andere von ihrem Verständnis zu überzeugen. Eine genauere Betrachtung des dritten Ziels zeigt, dass die Überzeugung anderer von einem Verständnis soziale Interaktionen erfordert, die oft durch traditionelle Klassenzimmerinteraktionen gehemmt werden. Daher schließen wir mit dem Vorschlag von Gestaltungsstrategien zur Bewältigung der sozialen Herausforderungen, die den verwandten wissenschaftlichen Praktiken von Erklärung und Argumentation innewohnen. © 2008 Wiley Periodicals, Inc. Sci Ed 93: 26–55, 2009
Berland et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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