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„Ergebnisse“, „Kosten-Nutzen-Verhältnis“, „Effektivität“ und ähnliche Schlagwörter sind in der Entwicklungszusammenarbeit und im Friedensaufbau alltäglich geworden. Der Einsatz technischer Instrumente wie das Projektzyklusmanagement und die Evaluierungen wird kaum noch infrage gestellt: diese werden als kleiner Fokuswechsel präsentiert, um die aktuelle Praxis effektiver zu gestalten. Dieses Papier argumentiert, dass es bei diesem Wandel um weit mehr geht: Es wurde eine Maschine von Praktiken und Institutionen installiert, die politische Fragen zur Entwicklung oder zum Frieden aus dem politischen Bereich entfernt und unter die Herrschaft technischer Experten stellt. Basierend auf einem foucaultschen Verständnis der Diskursanalyse analysiert das Papier, wie diese Maschine schrittweise Reformen priorisiert, andere Ansätze gesellschaftlichen Wandels unterwirft und Macht-/Wissen-Netzwerke sowohl im globalen Süden als auch im Norden reproduziert. Auf Grundlage ethnographischer Feldforschung in Myanmar untersucht es auch die diskursiven Strategien lokaler Akteure und bewertet, wie sie versuchen, Räume zu schaffen, um diese Maschine herauszufordern.
Stefan Bächtold (Wed,) hat diese Frage untersucht.