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Die vorliegende Forschung zeigt, dass die impliziten Theorien der Menschen zu Zivilcourage und Hilfeverhalten eindeutig unterscheidbar sind. In drei Studien wurde gezeigt, dass Situationen, die Zivilcourage erfordern, schneller wahrgenommen werden als solche, die Unterstützung brauchen, und mit größerer wahrgenommener Verantwortung, geringeren wahrgenommenen Interventionfähigkeiten, einem geringeren Grad an erwarteten positiven sozialen Konsequenzen, einem höheren Grad an erwarteten negativen sozialen Konsequenzen, einer höheren Salienz gesellschaftlicher Normen, mehr Bewertungsangst, Wut und mehr Empathie verbunden sind. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, dass die Entscheidungen, ob man sich an Zivilcourage oder Hilfeverhalten beteiligen soll, unterschiedlich von der wahrgenommenen Verantwortung (der Einfluss war größer bei der Entscheidung zu helfen als bei der Entscheidung, Zivilcourage zu zeigen) und von der Empathie (Empathie war nur wichtig für die Entscheidung zu helfen, nicht jedoch für die Entscheidung, Zivilcourage zu zeigen) beeinflusst werden. Die Implikationen dieser Ergebnisse werden diskutiert, und die Frage, ob die Determinanten des Hilfeverhaltens auch für Zivilcourage verantwortlich sind, wird detailliert verfolgt.
Greitemeyer et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.