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Die Parkinson-Krankheit, die Demenz mit Lewy-Körpern und die multiple Systematrophie sind durch eine abnormale neurogliale α-Synuklein-Akkumulation gekennzeichnet. Diese α-Synukleinopathien weisen gemeinsam Parkinsonismus und nicht-motorische Merkmale, darunter orthostatische Hypotonie (OH) und kognitive Beeinträchtigung, auf. Die Natur der Beziehung zwischen OH und kognitiven Beeinträchtigungen ist jedoch unklar. Daher haben wir die Literatur systematisch auf Beweise für einen Zusammenhang zwischen OH und kognitiven Beeinträchtigungen bei α-Synukleinopathien überprüft und mögliche Mechanismen und Implikationen dieser Beziehung diskutiert. Abstracts aus 313 Originalforschungsartikeln wurden untersucht, und insgesamt 132 Artikel wurden für diese Überprüfung berücksichtigt. Die Artikel wurden unterteilt in: 'Direkte-Beweis-Studien', die auf der direkten Bewertung einer Beziehung zwischen OH und kognitiven Beeinträchtigungen bei α-Synukleinopathien basierten, und 'Indirekte-Beweis-Studien', bei denen ein Zusammenhang als sekundäres Ergebnis erwähnt wurde. Zehn 'Direkte-Beweis-Papiere' wurden identifiziert, von denen sieben eine positive Verbindung zwischen OH und kognitiven Beeinträchtigungen berichteten, während sieben von 12 'Indirekte-Beweis-Papieren' dies ebenfalls taten. Die Papiere, die keinen Zusammenhang zwischen OH und kognitiven Beeinträchtigungen berichteten, verwendeten weniger empfindliche Maße für Kognition. Es besteht eine Beziehung zwischen OH und kognitiven Beeinträchtigungen bei Patienten mit α-Synukleinopathien, aber die zugrunde liegenden Mechanismen sind unklar. Drei Hypothesen werden vorgeschlagen: (1) OH und kognitive Beeinträchtigung treten gleichzeitig aufgrund der diffusen Ablagerung von α-Synuklein im Gehirn und in peripheren Geweben auf, (2) OH-vermittelte zerebrale Hypoperfusion beeinträchtigt die Kognition und (3) die beiden wirken synergistisch, um den kognitiven Abbau zu beschleunigen. Langzeit-Neuroimaging-Studien und klinische Studien könnten helfen, die Natur dieser Beziehung zu klären.
Udow et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.