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Ziel: Die Häufigkeit zu schätzen und die Determinanten von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei Hochwasseropfern zu beurteilen. Methode: Wir führten eine retrospektive Studie durch, um die Häufigkeit und die Determinanten von PTBS bei Hochwasseropfern in den Jahren 1998 und 1999 in Hunan, China, zu untersuchen. Wir verwendeten eine mehrstufige Stichprobenentnahme, um die Probanden aus den Hochwassergebieten auszuwählen, und wir stellten PTBS gemäß den DSM-IV-Kriterien fest. Die Daten wurden in persönlichen Interviews gesammelt, die von erfahrenen Forschungshilfen unter Verwendung eines vorab konstruierten Fragebogens durchgeführt wurden. Wir verwendeten ein multiples logistische Regressionsmodell zur Analyse der Daten. Ergebnisse: Insgesamt wurden 33.340 Probanden (86,0 % der ausgewählten Probanden, im Alter von 7 Jahren oder älter) in den Studiendörfern interviewt. Davon hatten 2875 (8,6 %) Symptome, die die Diagnosekriterien für PTBS erfüllten. Signifikante Risikofaktoren für PTBS umfassten weibliches Geschlecht (Quotenverhältnis OR 1,12; 95%-Konfidenzintervall CI, 1,04 bis 1,21), höheres Alter (Alter 18 bis 59 Jahre OR 2,28; 95% CI, 2,02 bis 2,57 und Alter > 60 Jahre OR 2,42; 95% CI, 2,05 bis 2,85), Hochwasserart (eingestürzter Damm OR 1,84; 95% CI, 1,64 bis 2,05 und Sturzflut OR 3,12; 95% CI, 2,76 bis 3,52) und Hochwasserschwere (mittel OR 4,05; 95% CI, 3,55 bis 4,62 und schwer OR 2,98; 95% CI, 2,60 bis 3,41). Schlussfolgerungen: PTBS ist eine häufige psychische Störung bei Hochwasseropfern, was auf die Notwendigkeit verbesserter Gesundheitsdienste, insbesondere für psychische Gesundheitsdienste, für diese Bevölkerung hinweist.
Liu et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.