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Fundamentale Motive haben direkte Auswirkungen auf die evolutionäre Fitness und steuern Aufmerksamkeit, Gedächtnis und soziale Inferenz auf funktional spezifische Weise. Motivationszustände, die mit Selbstschutz und Fortpflanzung verbunden sind, bieten anschauliche Beispiele. Wenn selbstschützende Motive geweckt werden, zeigen Menschen eine erhöhte Aufmerksamkeit für und Gedächtnis an wütenden männlichen Fremden; sie nehmen auch Mitglieder aus anderen Gruppen als besonders gefährlich wahr. Im Gegensatz dazu zeigen Männer, wenn Fortpflanzungsmotive geweckt werden, eine erhöhte Aufmerksamkeit für und Gedächtnis an attraktiven Mitgliedern des anderen Geschlechts; Fortpflanzungsmotive führen auch dazu, dass Männer (aber nicht Frauen) sexuelle Erregung bei attraktiven Mitgliedern des anderen Geschlechts wahrnehmen. Es gibt weitere funktional spezifische Konsequenzen für das soziale Verhalten. Zum Beispiel erhöhen selbstschützende Motive die Konformität sowohl bei Männern als auch bei Frauen, während Fortpflanzungsmotive Männer (aber nicht Frauen) dazu bringen, antikonformistisches Verhalten zu zeigen. Andere Motivationssysteme lösen unterschiedliche adaptive Muster kognitiver und behavioraler Reaktionen aus. Diese Forschungsarbeit veranschaulicht die hochspezifischen Konsequenzen von fitnessrelevanten Motivationszuständen für Kognition und Verhalten und hebt den Wert hervor, menschliche Motivation und Kognition im Rahmen der Evolution zu studieren.
Kenrick et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.