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„Coming out“ ist der Entwicklungsprozess, durch den schwule Menschen ihre sexuellen Präferenzen erkennen und wählen, dieses Wissen in ihr persönliches und soziales Leben zu integrieren. Eine Reihe von Erfahrungen ist in diesem Prozess entscheidend: das Bewusstsein für Anziehung zum gleichen Geschlecht, erste homosexuelle Erfahrungen, Coming-out in der Schwulenszene, sich selbst als schwul oder homosexuell zu labeln, das Coming-out vor Freunden, Familie und Kollegen sowie das Coming-out in der Öffentlichkeit. Verschiedene Bereiche der psychologischen Theorie, die für den Coming-out-Prozess relevant sind, werden diskutiert, einschließlich Identitätsbildung, Selbstoffenbarung und Selbstvalidierung sowie Geschlechterrollensozialisation. Darüber hinaus werden Unterschiede in den Coming-out-Erfahrungen von Männern und Frauen festgestellt, die sich auf die Konformität und Verletzung geschlechtsspezifischer Erwartungen beziehen sowie auf politische und rechtliche Fragen.
Monteflores et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.