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Dieser Artikel vereint Perspektiven aus der digitalen Medienforschung und der Journalismusforschung, um eine Arbeitsdefinition des digitalen Journalismus vorzuschlagen, die die Forschung und die angewandte Forschung in diesem Bereich leiten kann. Wir definieren digitalen Journalismus als "jene Praktiken der Nachrichtenbeschaffung, Berichterstattung, Textproduktion und ergänzenden Kommunikation, die die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Logiken des sich ständig verändernden digitalen Medienumfelds widerspiegeln, darauf reagieren und es gestalten." Wir erläutern und veranschaulichen diese Definition durch eine Diskussion über die sich mit dem Internet und den sozialen Medienentwickelnde Beziehung seit den 2000er Jahren und skizzieren im Detail, wie soziale Nachrichtenportale wie BuzzFeed paradigmatische Beispiele für diese Dynamiken und Beziehungen sind. Der Artikel schließt mit der Betonung der dringenden Notwendigkeit sowohl für das Studium als auch für die Praxis des digitalen Journalismus im öffentlichen Interesse, insbesondere im Kontext eines zunehmend plattformbasierten und geschlossenen Mediensystems. Wir konzentrieren uns besonders auf die methodologischen Herausforderungen und die Bedrohung der öffentlichen Aufsicht, die jüngste Schritte zur Plattformabschottung und -sperrung darstellen, und geben einige Vorschläge, wie diese angegangen werden könnten.
Burgess et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.