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Einwanderung ist ein heiß diskutiertes Thema in vielen Ländern weltweit. Wir untersuchen, wie einwanderungsbezogene Diskurse der politischen Elite die Einstellungen der Einheimischen zur Einwanderung beeinflussen und wie diese Diskurse zur Polarisierung entlang politischer und sozioökonomischer Dimensionen beitragen. Basierend auf longitudinalen länderübergreifenden Daten aus der European Social Survey über 18 Jahre und einem echten Schätzer für länderinterne Haupteffekte und Kreuzebene-Interaktionen zeigen unsere Ergebnisse, dass unter Kontrolle der tatsächlichen Einwanderung die anti-einwanderungsbezogenen Einstellungen zunehmen, wenn politische Eliten mehr ausschließliche Sentimente gegenüber Einwanderung äußern, und abnehmen, wenn politische Eliten mehr inklusive Sentimente äußern. Tiefere Analysen ergeben, dass ausschließliche Diskurse der politischen Elite hauptsächlich bei Wählern der Rechten Resonanz finden, während die Effekte inklusiver Diskurse unabhängig von der politischen Orientierung sind. Wir finden keine Einstellungspolarisierung zwischen niedrig- und hochgebildeten Individuen. Zusammenfassend zeigen unsere Ergebnisse, dass ideologische und diskursive Aspekte des intergruppenkonflikts wichtiger sind als reale Bedingungen.
Schmidt‐Catran et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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