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Das Bewusstsein für Kinder, die unerwartete Schwierigkeiten beim Erwerb motorischer Fähigkeiten erleben, hat in den letzten zwanzig Jahren dramatisch zugenommen. Obwohl die Aufstellung eines eigenständigen Syndroms prägend war, um weitere Fragen aufzuwerfen, bleiben mehrere grundlegende terminologische Probleme ungelöst. In diesem Papier führen wir eine Komponentenanalyse der drei Hauptbezeichnungen für diese Störung durch, zwei davon sind Elemente, die aus systematischen diagnostischen Rahmenwerken abgeleitet sind. Unsere Präferenz für den DSM IV Begriff Entwicklungsbedingte Koordinationsstörung (DCD) wird dargelegt und begründet. Probleme bei der Diagnose werden erörtert, insbesondere im Hinblick auf das ätiologiedominierte medizinische Modell. Wir argumentieren, dass ein Versuch unternommen werden sollte, (pathologische) positive Zeichen zu identifizieren, die zuverlässig erkannt werden können, anstatt sich ausschließlich auf normative Beweise für einen Mangel an Fähigkeiten bei anderen Kindern gleichen Alters zu stützen. Der hohe Grad an Überlappung zwischen DCD und anderen Entwicklungsstörungen deutet darauf hin, dass DCD möglicherweise kein eigenständiges Syndrom darstellt. In diesem Zusammenhang betonen wir die Notwendigkeit zu bestimmen, ob Inkoordination eine andere Form annimmt, wenn sie allein auftritt oder ob sie mit einer allgemeinen Entwicklungsverzögerung oder anderen spezifischen Störungen bei Kindern mit normaler Intelligenz kombiniert ist.
Henderson et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.