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Das Hauptziel dieser Forschung war es, verschiedene Gruppen griechischer Universitätsstudenten hinsichtlich ihres Wissensstands über Evolution durch natürliche Selektion (ENS) zu vergleichen. Zu diesem Zweck verwendeten wir einen bekannten Fragebogen, das konzeptionelle Inventar der natürlichen Selektion (CINS), an dem 352 Studierende der Biologie und Nicht-Biologie der Universität Athen teilnahmen. Eine Faktorenanalyse zeigte Probleme mit den Elementen, die darauf abzielen, die Konzepte der Populationsstabilität, der differenziellen Überlebensfähigkeit und der vererbbaren Variation zu bewerten; daher müssen diese Elemente überdacht werden. Dennoch zeigten die Ergebnisse des CINS für jede griechische Untergruppe, dass je höher das Engagement in der Evolutionsbildung war, desto besser die Leistungen der Studierenden im CINS-Test waren. Diese lineare Korrelation sowie andere Beweise unterstützen die Behauptungen der CINS-Autoren über die Nützlichkeit des CINS als Bewertungsinstrument für den Unterricht. Leider gaben griechische Universitätsstudenten viele teleologische und proximate Antworten auf viele der CINS-Elemente. Vergleiche zwischen den am wenigsten und am meisten evolutionär gebildeten Universitätsstudenten zeigten, dass letztere mehr evolutionäre Antworten gaben. Merkwürdigerweise zeigten fortgeschrittene Biologiestudierende keine Verbesserung in allen 20 Elementen des CINS (nur in 14 von 20 Elementen) im Vergleich zu Anfänger-Biologiestudierenden. Sie gaben sogar mehr teleologische Antworten auf das Konzept, dass natürliche Ressourcen begrenzt sind, als Anfänger-Biologiestudierende. Schließlich scheint das Wissensniveau der griechischen Universitätsstudenten über ENS näher bei kanadischen als bei US-Studierenden zu liegen.
Athanasiou et al. (Di,) untersuchten diese Frage.