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Dieser Artikel untersucht multisensorische Museen, die als erweiterte oder hybride Realitäten verstanden werden, in denen das Physische und das Digitale koexistieren, um der Öffentlichkeit kognitiv und emotional ansprechende Erlebnisse zu bieten und gleichzeitig das Gefühl von Authentizität zu stärken. Multisensorische Kommunikation kann die Barrierefreiheit verbessern, da sie die Inhalte über mehrere Wahrnehmungskanäle vermittelt, und sie kann durch die Stimulation von Emotionen ein inklusiveres, partizipativeres und kreativeres Publikumsengagement fördern. Ein methodischer Ansatz zur Digitalisierung, Kommunikationsstrategien, Interaktion, kreativem Storytelling, immersiven Technologien und Fragen der Barrierefreiheit wird in Bezug auf neu entstehende museologische Praktiken eingehend diskutiert. Maschinelles Lernen und generative KI eröffnen neue Szenarien in Managementpraktiken und der Entscheidungsfindung, bei Datenanalysen und in der Verarbeitung natürlicher Sprache sowie bei der Erstellung personalisierter Inhalte für das Publikum. Es wird ein kurzer Überblick darüber gegeben, wie sich diese Algorithmen entwickeln und funktionieren, wobei die Herausforderungen, Risiken, Erwartungen und ethischen Implikationen berücksichtigt werden, die sie mit sich bringen. Ein weiteres zentrales Thema ist das Gefühl von Authentizität. Wie verändert es sich bei den heutigen Nutzern? Wie wird es durch virtuelle und gemischte Realitäten, Storytelling und User Experience Design in Museen beeinflusst? Dieser Beitrag untersucht diese Fragen und stellt einige Fallstudien vor, die kulturelle, soziale, philosophische und ethische Implikationen haben, zu einer Zeit, in der Museen ihre Rolle in einer Gesellschaft im tiefgreifenden Wandel neu gestalten.
Eva Pietroni (Thu,) untersuchte diese Frage.
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