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Das vorliegende Experiment testete die Hypothese, dass Selbstmotivation durch proximale Zielsetzung einen effektiven Mechanismus zur Förderung von Kompetenzen, Selbstwahrnehmungen von Wirksamkeit und intrinsischem Interesse darstellt. Kinder, die grobe Defizite und Desinteresse an mathematischen Aufgaben zeigten, verfolgten ein Programm des selbstgesteuerten Lernens unter Bedingungen, die entweder proximale Unterziele, distale Ziele oder keine Ziele umfassten. Die Ergebnisse der vielseitigen Bewertung unterstützen die Überlegenheit der proximalen Selbstbeeinflussung. Unter proximalen Unterzielen machten die Kinder schnelle Fortschritte im selbstgesteuerten Lernen, erlangten substantielle Beherrschung mathematischer Operationen und entwickelten ein Gefühl persönlicher Wirksamkeit sowie ein intrinsisches Interesse an arithmetischen Aktivitäten, die ihnen anfangs wenig Anziehungskraft boten. Distale Ziele hatten keine nachweisbaren Auswirkungen. Neben ihren anderen Vorteilen förderte die Nähe der Ziele echtes Selbstwissen über Fähigkeiten, was sich in hoher Übereinstimmung zwischen den Urteilen zur mathematischen Selbstwirksamkeit und der anschließenden mathematischen Leistung zeigt. Wahrgenommene Selbstwirksamkeit war positiv mit der Genauigkeit der mathematischen Leistung und dem intrinsischen Interesse an arithmetischen Aktivitäten verbunden. Artikel: Viel menschliches Verhalten wird über längere Zeiträume hinweg gelenkt und aufrechterhalten, obwohl die externen Anreize dafür selten und unregelmäßig sein können. Unter Bedingungen, in denen externe Imperative minimal und discontinu sind, müssen Menschen teilweise als Agenten ihrer eigenen Motivation und Handlung fungieren. In der sozialen Lerntheorie (Bandura, 1977b, in Druck) arbeitet die Selbstgesteuertenheit durch ein Selbstsystem, das kognitive Strukturen und Subfunktionen umfasst, um Verhalten wahrzunehmen, zu bewerten, zu motivieren und zu regulieren.
Bandura et al. (Do,) untersuchten diese Frage.