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ZWECK: Ziel dieses Projekts war die Entwicklung und Erprobung von Informations-technologielösungen, die Patienten bei der Selbstverwaltung von Influenza in der Primärversorgung unterstützen könnten. Obwohl die Testungen im Kontext der saisonalen Influenza durchgeführt wurden, sollte ein Plan entwickelt werden, den Primärversorgungs-Praxen bei einer Influenza-Pandemie verwenden könnten. METHODEN: Vier forschungsbasierte Netzwerke der Primärversorgung (PBRNs) entwarfen, implementierten, passten an und testeten systematisch ein gestuften Modell zur Selbstverwaltung von Patienten-Technologien in 12 Primärversorgungs-praxen während des Höhepunkts der Influenza-Saison 2007 bis 2008. Teilnehmende Praktiker erhielten eine angepasste Praxis-Website, die ein bilingualen Influenza-Selbsttriage-Modul, ein herunterladbares Influenza-Toolkit und elektronische Messaging-Funktionalitäten beinhaltete. Als alternative Option wurde eine zweisprachige, interaktive Telefon-Hotline zur saisonalen Influenza bereitgestellt, die Patienten für Unterstützung anrufen konnten. ERGEBNISSE: Die Webseiten zur Selbstverwaltung von Influenza, die über neun angepasste Praxiswebsites bereitgestellt wurden, erhielten von Februar bis April 2008 insgesamt 1060 Zugriffe. Das Selbstmanagement-Influenzatoolkit wurde 76 Mal heruntergeladen und 185 Sitzungen des Influenza-Selbsttriage-Moduls wurden über die Praxiswebsites während der Testphase abgeschlossen. Protokolle der Telefonhotline zeigten 88 Anrufe zwischen Februar und April 2008. Zweiundsiebzig Prozent der Anrufer hatten influenzartige Symptome und 18% waren für eine antivirale Therapie geeignet. Die spanische Sprachoption wurde von 21% der Anrufer gewählt. Qualitatives Feedback von 37 Patienten (29 Englisch und 8 Spanisch) sowie sechs Praktikern aus vier PBRNs deutete auf eine benutzerfreundliche, problemlose Zugänglichkeit und Navigation, nützliche und angemessene Informationen, die von Patienten auf verschiedene Weise genutzt wurden, und ein hohes Maß an genereller Zufriedenheit mit diesen Technologien hin. Sowohl Patienten als auch Kliniker gaben reichhaltiges und bedeutsames Feedback zu zukünftigen Verbesserungen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Patienten in der Primärversorgung und deren Kliniker können Technologien zur Selbstverwaltung von Influenza erfolgreich annehmen und nutzen. Unsere Pilotstudie legt nahe, dass webbasierte Ressourcen in Kombination mit Telefonietechnologie machbar eingerichtet und leicht in der Primärversorgung zu verwenden sind.
Nagykáldi et al. (Mon,) studied this question.
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