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HINTERGRUND: Keine Studie hat jemals die Prävalenz und Korrelate des Spielens von Videospielen unter Kindern in der Islamischen Republik Iran untersucht. Diese Studie beschreibt Muster und Korrelate des exzessiven Videospielens in einer Zufallsstichprobe von Mittelschülern im Iran. Insbesondere untersuchen wir die Beziehung zwischen dem Spielen von Videospielen und dem psychologischen Wohlbefinden, aggressiven Verhaltensweisen und der wahrgenommenen Bedrohung durch das Spielen von Videospielen unter Jugendlichen. METHODEN: Diese Querschnittsstudie wurde mit einer Zufallsstichprobe von 444 Jugendlichen durchgeführt, die aus acht Mittelschulen rekrutiert wurden. Ein selbstverwalteter, anonymer Fragebogen behandelte Soziodemografie, Video-Spielverhalten, psychische Gesundheit, selbstberichtete aggressive Verhaltensweisen und wahrgenommene Nebenwirkungen des Spielens von Videospielen. ERGEBNISSE: Insgesamt gaben die Teilnehmer an, durchschnittlich 6,3 Stunden pro Woche mit Videospielen zu verbringen. Darüber hinaus berichteten 47% der Teilnehmer, dass sie eines oder mehrere intensiv gewalttätige Spiele gespielt hatten. Nichts-Spieler berichteten über eine schlechtere psychische Gesundheit im Vergleich zu exzessiven Spielern. Sowohl Nichts-Spieler als auch exzessive Spieler berichteten insgesamt über eine schlechtere psychische Gesundheit im Vergleich zu niedrigen oder moderaten Spielern. Teilnehmer, die in jüngeren Jahren mit dem Spielen begannen, erzielten tendenziell schlechtere Werte bei den psychischen Gesundheitsmessungen. Die selbstberichteten aggressiven Verhaltensweisen der Teilnehmer waren mit der Dauer des Spielens verbunden. Jungen, aber nicht Mädchen, die berichteten, exzessiv Videospiele zu spielen, zeigten aggressive Verhaltensweisen. Eine multiple binäre logistische Regression zeigt, dass bei Kontrolle anderer Variablen ältere Schüler, die weniger ernsthafte Nebenwirkungen des Videospielens wahrnahmen und diejenigen, die über Personalcomputer verfügten, eher berichteten, dass sie exzessiv Videospiele gespielt hatten. SCHLUSSFOLGERUNG: Unsere Daten zeigen eine kurvilineare Beziehung zwischen dem Spielen von Videospielen und psychischen Gesundheitsergebnissen, wobei "moderate" Spieler am besten abschnitten und "exzessive" Spieler leichte Zunahmen bei problematischen Verhaltensweisen zeigten. Interessanterweise zeigen "Nichts-Spieler" eindeutig die schlechtesten Ergebnisse. Daher sollten sowohl Kinder als auch Eltern von Nicht-Spielern über die positiven Auswirkungen moderaten Videospielens informiert werden. Bildungseinrichtungen sollten auch darauf abzielen, Jugendliche und deren Eltern über die möglichen schädlichen Auswirkungen exzessiven Videospielens auf die Gesundheit und psychosoziale Funktionsfähigkeit aufzuklären.
Allahverdipour et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.