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Lipopeptid-Biosurfaktanten, die von Bacillus sp. produziert wurden, wurden hinsichtlich ihrer antimikrobielle Aktivität gegen lebensmittelbedingte pathogene und verderbende Mikroorganismen bewertet. Es wurde festgestellt, dass sowohl Gram-positive als auch Gram-negative Bakterien nicht gegenüber diesen Lipopeptiden anfällig waren. Mycosubtilin und Mycosubtilin/Surfactin-Mischungen zeigten jedoch eine hohe Aktivität gegen die filamentösen Pilze Paecilomyces variotti und Byssochlamys fulva mit minimalen Hemmkonzentrationen (MHK) von 1–16 mg/L. Sie waren auch aktiv gegen Candida krusei, MHK = 16–64 mg/L. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die antifungale Aktivität dieser Lipopeptide nicht von Unterschieden in der Isoformzusammensetzung und/oder Reinheit beeinflusst wurde. Darüber hinaus war ihre Zytotoxizität, getestet an zwei verschiedenen Zelllinien, die die Einnahme und Entgiftung simulierten, vergleichbar mit den genehmigten Lebensmittelkonservierungsmitteln wie Nisin. Insgesamt wurde hier zum ersten Mal festgestellt, dass Mycosubtilin und Mycosubtilin/Surfactin-Mischungen eine hohe antifungale Aktivität gegen lebensmittelrelevante Pilze bei Konzentrationen unterhalb ihrer Toxizitätsgrenze aufwiesen, was ihre Anwendung zur Verlängerung der Haltbarkeit von Produkten, die anfällig für diese Schimmel sind, nahelegt. Zusätzlich erwies sich die Kombination von Nisin mit Mycosubtilin oder Mycosubtilin/Surfactin-Mischungen als ein effektiver Ansatz zur Produktion von Antimikrobiellen mit breiterem Wirkungsspektrum.
Kourmentza et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.