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Zusammenfassung: Der Massensuizid von 39 Mitgliedern von Heaven's Gate im März 1997 führte zu öffentlichen Ängsten über die Präsenz von 'spirituellen Raubtieren' im World Wide Web. Dieses Papier beschreibt und untersucht die Natur dieser Ängste, wie sie in den Medien berichtet werden. Diese Ängste werden dann dem gegenübergestellt, was wir über die Nutzung des Internets durch neue Religionen wissen, über die Menschen, die neuen religiösen Bewegungen beitreten, und warum, sowie über das soziale Profil von Internetnutzern. Es wird argumentiert, dass das Aufkommen des Internets die Art der religiösen Rekrutierung in der zeitgenössischen Gesellschaft bislang nicht wesentlich verändert hat. Das Internet als Kommunikationsmedium kann jedoch andere weitgehend unerwartete Auswirkungen auf die Form und das Funktionieren der Religion, sowohl alter als auch neuer, in der Zukunft haben. Einige der potenziellen Gefahren des Internets werden im Hinblick auf die Auswirkungen dieses neuen Mediums auf Fragen der Religionsfreiheit, Gemeinschaft, sozialen Pluralismus und soziale Kontrolle erörtert. Anmerkungen: Dieses Papier wurde zuerst in einem speziellen Seminar über "Neue und Marginalisierte Religionen im öffentlichen Raum" präsentiert, das am 25. Juli 1998 in Montreal stattfand und von Pauline Cote organisiert wurde.
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Journal of Contemporary Religion
University of Waterloo
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Dawson et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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