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Zusammenfassung Extreme Auswirkungen des Klimawandels sind bereits weltweit spürbar. Die politischen Entscheidungen, die wir jetzt treffen, werden nicht nur beeinflussen, wie hoch die globalen Temperaturen steigen, sondern auch, wie gut zukünftige Volkswirtschaften und Infrastrukturen ausgestattet sind, um mit diesen Veränderungen umzugehen. Die Interessen zukünftiger Generationen müssen daher im Mittelpunkt der Klimapolitik und -praxis stehen. Dies wirft die Fragen auf: Wer sollte die Interessen zukünftiger Generationen in Bezug auf den Klimawandel vertreten? Und nach welchen Kriterien sollten wir beurteilen, ob ein bestimmter Kandidat ein angemessener Vertreter für zukünftige Generationen wäre? In diesem Aufsatz argumentieren wir, dass potenzielle Vertreter zukünftiger Generationen das, was wir als „hypothetisches Akzeptanzkriterium“ bezeichnen, erfüllen sollten, welches erfordert, dass der Vertreter vernünftigerweise von zukünftigen Generationen akzeptiert werden könnte. Dieses übergeordnete Kriterium gibt seinerseits zwei abgeleitete Kriterien hervor. Diese sind erstens die epistemische und erfahrungsmäßige Ähnlichkeit des Vertreters zu zukünftigen Generationen und zweitens seine oder ihre Motivation, im Namen zukünftiger Generationen zu handeln. Wir kommen zu dem Schluss, dass Gemeinschaften, die bereits negativ vom Klimawandel betroffen sind, diese Kriterien am besten erfüllen und daher in der Lage sind, die hypothetische Akzeptanz zukünftiger Generationen zu gewinnen.
Byskov et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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