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HINTERGRUND: Die neunundvierzigste Weltgesundheitsversammlung hat kürzlich Gewalt zu einem weltweiten Gesundheitsproblem erklärt. Ein verbessertes Verständnis der länderübergreifenden Unterschiede ist nützlich, um Risikofaktoren zu identifizieren und kann die Präventionsmaßnahmen erleichtern. Nur wenige länderübergreifende Studien haben jedoch feuerwaffenbezogene Todesfälle untersucht. Wir verglichen die Inzidenz feuerwaffenbezogener Todesfälle in 36 Ländern. METHODEN: Gesundheitsbehörden in hoch Einkommen (HI) und höher-mittleren Einkommen Ländern (UMI) mit Populationen von mehr als einer Million wurden gebeten, Daten unter Verwendung von ICD-9-Codes über feuerwaffenbezogene Tötungen, Suizide, unbeabsichtigte Todesfälle und Todesfälle unbestimmter Absicht sowie Tötungen und Suizide für alle Methoden kombiniert bereitzustellen. Sechsunddreißig (78%) der 46 Länder lieferten vollständige Daten. Wir verglichen altersadjustierte Raten pro 100.000 für jedes Land und konsolidierten Raten nach Einkommensgruppe und geografischer Lage. ERGEBNISSE: Während des einjährigen Studienzeitraums wurden 88.649 Todesfälle durch Feuerwaffen gemeldet. Die Gesamtsterberaten durch Feuerwaffen sind in HI- und UMI-Ländern in Amerika (12,72) fünf- bis sechsmal höher als in Europa (2,17), oder Ozeanien (2,57) und 95-mal höher als in Asien (0,13). Die Rate der Todesfälle durch Feuerwaffen in den Vereinigten Staaten (14,24 pro 100.000) übersteigt die ihrer wirtschaftlichen Pendants (1,76) um das Achtfache und die von UMI-Ländern (9,69) um einen Faktor von 1,5. Suizid und Mord tragen gleichermaßen zu den Gesamttodesfällen durch Feuerwaffen in den USA bei, aber die meisten Todesfälle durch Feuerwaffen sind Suizide (71%) in HI-Ländern und Morde (72%) in UMI-Ländern. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Todesfallraten durch Feuerwaffen variieren erheblich in der industrialisierten Welt. Weitere Forschungen zur Identifizierung von Risikofaktoren, die mit diesen Variationen verbunden sind, könnten helfen, die Präventionsbemühungen zu verbessern.
Etienne Krug (Mittwoch) untersuchte diese Frage.