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Die Autobiografie des westafrikanischen Sklaven Omar ibn Said ist das früheste erhaltene arabische Schriftstück auf amerikanischem Boden. Omar Ibn Said wurde als Sklave gefangen genommen und kam 1807 in die USA. Etwa fünf und zwanzig Jahre nach seiner Ankunft wurde er beauftragt, eine Autobiografie in arabischer Sprache zu schreiben, die er zu religiösen Zwecken in seiner Heimat studiert hatte. Im Gegensatz zu den meisten ans Licht gekommenen Sklavenerzählungen ist Ibn Saids bemerkenswert, da sie in Arabisch von einem muslimischen Sklaven geschrieben wurde, der bereits vor seiner Ankunft in Amerika lesen und schreiben konnte. Die Erzählung folgt bestimmten Konventionen, die im Genre der Sklavenerzählungen zu finden sind, wie der Demut des sklavenautoren und der Praxis, den Meister zu loben. Dennoch zeigt der Text auch Saids Manipulation der Sprache und ermöglicht verschiedene Lesarten. Dies ist besonders bemerkenswert in einer Sklavenerzählung, einem Genre, das oft eher als propagandistisch denn als aufdeckend bezüglich der Sklavenidentität anerkannt wird. Anstatt auf der ‚doppelten Suche nach Bildung und Freiheit‘ zu sein, die typisch für die amerikanische Sklaverei ist, stellt Said eine neue Repräsentation als bereits gebildeter, gelehrter Sklave dar. Dieser Artikel ist eine Untersuchung der Form und des Inhalts seiner Erzählung sowie eine Analyse einiger Schlüsselmöglichkeiten, wie Said Form nutzt, um Inhalt zu verdeutlichen oder zu verschleiern.
Osman et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.