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Governance ist ein gängig verwendeter Begriff, aber es gibt immer noch zu wenige detaillierte empirische Analysen über das genaue Ausmaß, in dem sie die Regierung in den Schatten gestellt hat oder nicht. Dieser Artikel untersucht die zeitlichen und räumlichen Merkmale des Governance-Übergangs, indem er den Einsatz neuer Politikinstrumente in acht industrialisierten Staaten und der Europäischen Union kartiert. Die Annahme und Umsetzung von (‘alten’ und ‘neuen’) Politikinstrumenten bieten einen nützlichen analytischen Maßstab, da die Governance-Theorie argumentiert, dass Regulierung das Wesen der Regierung ist. Obwohl es in diesen neun Jurisdiktionen viele ‚neue‘ Umweltpolitikinstrumente gibt, stellt dieser Artikel fest, dass der Wandel von der Regierung zur Governance stark differenziert ist, je nach politischen Jurisdiktionen, Politiksektoren und sogar den Hauptinstrumenttypen. Entscheidend ist, dass viele der verwendeten neuen Politikinstrumente eine staatliche Beteiligung erfordern (das heißt ‚Regierung‘), und nur sehr wenige sind vollständig frei von staatlicher Beteiligung (das heißt reine ‚Governance‘). Statt die Regierung in den Schatten zu stellen, ergänzt Governance daher oft die Regierung und konkurriert in einigen Fällen sogar mit ihr, obwohl es einige Fälle der Fusion gibt. Zukünftige Forschungen sollten daher die vielen komplexen und variierenden Möglichkeiten untersuchen, wie Regierung und Governance in der öffentlichen Politikgestaltung interagieren.
Jordan et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.