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Mathematik kann schwierig sein, und für diejenigen mit hohen Werten an Mathematik-Angst (HMAs) ist Mathematik mit Anspannung, Besorgnis und Angst verbunden. Aber was steckt hinter den Gefühlen des Schreckens, die durch Mathematik-Angst verursacht werden? Sind die Gefühle der HMAs gegenüber Mathematik lediglich psychologische Epiphänomene oder ist ihre Angst in der Simulation einer konkreten, viszeralen Empfindung - wie Schmerz - verwurzelt, über die sie jedes Recht haben, sich besorgt zu fühlen? Wir zeigen, dass bei der Antizipation einer bevorstehenden Mathematikaufgabe je höher die Mathe-Angst, desto mehr Aktivität in Regionen, die mit der Erkennung viszeraler Bedrohungen verbunden sind, und oft auch mit dem Erleben von Schmerz selbst (bilaterale dorso-posterior Insula) zunimmt. Interessanterweise war diese Beziehung während der Mathematikleistung nicht zu beobachten, was darauf hindeutet, dass nicht die Mathematik selbst schmerzt; vielmehr ist die Antizipation von Mathematik schmerzhaft. Unsere Daten legen nahe, dass die Aktivierung des Schmerznetzwerks der Intuition zugrunde liegt, dass allein die Antizipation eines gefürchteten Ereignisses schmerzhaft sein kann. Diese Ergebnisse könnten auch einen potenziellen neuralen Mechanismus bereitstellen, um zu erklären, warum HMAs dazu tendieren, Mathematik und mathematikbezogene Situationen zu vermeiden, was wiederum dazu führen kann, dass HMAs von Mathematik-Kursen oder sogar ganzen mathematikbezogenen Berufslaufbahnen abgehalten werden.
Lyons et al. (Mitternacht,) haben diese Frage untersucht.