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Zu verstehen, wie nichtmenschliche Primaten ihr Verhalten in vom Menschen dominierten Umgebungen anpassen, ist entscheidend für ein effektives urbanes Wildtiermanagement. Diese Studie untersuchte die täglichen Aktivitätsbudgets urbaner Rhesusaffen im Bereich des Pashupatinath-Tempels in Kathmandu, Nepal, und verglich Gruppen, die hohem (HAP) und niedrigem anthropogenem Druck (LAP) ausgesetzt waren. Verhaltensdaten wurden mittels fokaler Tiersampling- und Scansampling-Methoden gesammelt. Ruhen/Sitzen und Allogrooming waren die am häufigsten beobachteten Aktivitäten der Makaken in beiden Studienblöcken. Das Füttern/Suchen unterschied sich jedoch signifikant zwischen den Blöcken und trat häufiger in HAP als in LAP auf. Geschlechtsspezifische Unterschiede im Verhalten wurden zwischen den Gruppen beim Ruhen, Grooming, Bewegung und Aggression festgestellt, jedoch nicht beim Füttern. Bemerkenswert ist, dass die erhöhte Anwesenheit von Besuchern negativ mit dem Grooming-Verhalten assoziiert war, insbesondere bei Weibchen (Mann-Whitney U = 12464, p < 0.05). Eine erhöhte Anzahl von Besuchern um die fokalen Subjekte in HAP war mit einer Abnahme des Grooming-Verhaltens assoziiert (ρ = -0.2, p < 0.01), was möglicherweise den kombinierten Einfluss der Nahrungsbereitstellung und der Störung durch Besucher (z. B. Necken, bedrohliches Verhalten) widerspiegelt, die an dem Standort beobachtet wurden. Reduziertes Grooming in Bereichen mit hoher menschlicher Aktivität kann soziale Bindungen schwächen, Stress erhöhen und den Gruppenzusammenhalt beeinträchtigen, was die soziale Stabilität und Resilienz der Makaken verringert. Diese Ergebnisse hoben das Verhalten nichtmenschlicher Primaten in vom Menschen dominierten Umgebungen hervor und betonten die Notwendigkeit effektiver städtischer Managementstrategien.
Karki et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.