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Das Verhalten der visuellen Zeitteilung (VTS) kennzeichnet einen unaufmerksamen Fahrer. Da Unaufmerksamkeit als der Hauptfaktor bei Verkehrsunfällen identifiziert wurde, könnte das Verständnis der Beziehung zwischen VTS und Unfallrisiko helfen, das Unfallrisiko durch die Entwicklung von Gegenmaßnahmen zur Unaufmerksamkeit zu senken. Die Ziele dieses Papiers sind: 1) ein Referenzmodell des VTS-Verhaltens zu entwickeln und 2) zu prüfen, ob die Fahrzeugautomatisierung das VTS-Verhalten beeinflusst. Das Referenzmodell basierte auf naturalistischen Eye-Tracking-Daten. Die VTS-Sequenzen wurden aus routinemäßigen Fahrdaten (einschließlich manueller und automatisierter Fahrweise) extrahiert. Wir verwendeten bayesianische verallgemeinerte lineare gemischte Modelle für eine Reihe von auf- und abseits der Strecke basierenden Blickmetriken. Jedes Parameter wurde mit einer Wahrscheinlichkeitsverteilung geschätzt und mit glaubwürdigen Intervallen zusammengefasst, die die Modellparameter mit 95% Wahrscheinlichkeit enthielten. Das Referenzmodell bestätigt nicht nur frühere Ergebnisse aus den Fahrersimulator-Experimenten und On-Road-Studien, sondern erfasst auch die Charakteristiken des Blickverhaltens auf der Strecke und abseits der Strecke detaillierter. Das Modell zeigte, dass: 1) es nur minimale Veränderungen im VTS-Verhalten aufgrund von Automatisierung gab und 2) der Prozentsatz der Zeit, in der Blicke auf der Strecke lagen (PRC), für alle routinemäßigen Fahrten (~80%) größer war als für die VTS-Sequenzen (~50%). Die PRC war die einzige Metrik, die sensitiv auf das VTS reagierte, aber sie unterschied nicht zwischen manueller und automatisierter Fahrweise. Unser Modell kann, indem es ein Maß für Unaufmerksamkeit (VTS-Verhalten) beschreibt, in zukünftigen Fahrermodellen verwendet werden, um die Computersimulationen zu verbessern, die zur Gestaltung von ADAS und zur Bewertung ihrer Sicherheitsvorteile verwendet werden. Darüber hinaus könnte das Modell als detaillierte Referenz für Richtlinien zur Unaufmerksamkeit dienen.
Morando et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.