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Dieser Forschungsbericht konzentriert sich auf eine aufkommende Methodologie, die entwickelt wurde, um einen transformierenden Schauspieler-Forscher zu unterstützen, der sich mit heuristischer Forschung beschäftigt. Verwurzelt in stanislawskianschen Praktiken, umreißt das transformative Schauspiel eine Technik des Charakteraufbaus, die im Kern ein physischer Prozess ist. Durch die Einbeziehung von Kostümen als integralen Bestandteil dieses physischen Charakteraufbauprozesses ist der Schauspieler mit einem materiellen Werkzeug ausgestattet, mit dem er seine Wahrnehmungsweisen verändern kann. Eine kombinierte Lesart moderner Kognitionstheorie und feministischer Theorie behauptet, dass solche Wahrnehmungsveränderungen, die Kostüme ermöglichen, zu einem grundlegenden Wandel in der Identität des Darstellers führen können und eine erlebte Erfahrung der Identität des Charakters erleichtern. Kostüme im stanislawskianschen Kontext zu betrachten, führt zu einem materiellen Set gegebener Umstände; eine verkörperte Erfahrung anderer Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten von Bewegung. Während diese Wahrnehmungsänderungen Transformation anregen, könnte sich ein Schauspieler-Forscher auch in aktiver Zusammenarbeit mit einem ‚Charakter‘ außerhalb seiner selbst befinden, was möglicherweise neue Einsichten im Forschungsumfeld vermittelt. Aus einem materialistischen Ansatz heraus entschied ich mich, Shakespeares Charakter Richard III als Fallstudie zu nutzen, um meine Hypothese zu testen. Was ich bald zu erkennen begann, war, dass diese unidentifizierte ‚Materialität‘, zu der ich hingezogen war, nicht von Richards ‚Behinderung‘ unterschieden werden konnte. Ich begann zu fragen, welche ethischen Implikationen damit verbunden sind, dass ein Schauspieler verschiedene externe, kostümbasierte Werkzeuge nutzt, um einen behinderten Charakter zu verkörpern? Wie hilft ein solcher Ansatz, uns vom medizinischen Modell der Behinderung zu einem sozialen zu bewegen und möglicherweise sogar hin zu einem affirmativen, um Behinderung als eine erlebte Erfahrung statt als Metapher neu zu situieren? Dieser Forschungsbericht beschreibt eine aufkommende Methodologie, die sich mit den ethischen Implikationen der Auswirkungen von Kostümen auf die Darstellungen und das Verständnis von Behinderung im Theater von heute auseinandersetzt.
Ben LaMontagne-Schenck (Di,) untersuchte diese Frage.