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ZIEL UND ZWECK: Das Ziel war es, Empowerment im Patient-Mitarbeiter-Kontakt zu erforschen, wie es von ambulanten Patienten mit chronischer Nierenerkrankung erlebt wird. HINTERGRUND: Empowerment spielt eine wichtige Rolle in der Beziehung zwischen Patient und Mitarbeiter bei Patienten mit einer chronischen Erkrankung. Bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung gab es bisher wenig Forschung zum Thema Empowerment, weshalb Interviews mit solchen Patienten über ihre Erfahrungen mit Empowerment nützliche Erkenntnisse im Kontext der ambulanten Versorgung liefern werden. STUDIENENTWURF: Eine qualitative Interviewstudie wurde gewählt, um ein Verständnis für Empowerment aus der Patientenperspektive zu erlangen. METHODE: Die Studie wurde in einer ambulanten Klinik in Schweden durchgeführt und umfasste 20 Patienten mit chronischer Nierenerkrankung. Die Interviews wurden einer latenten Inhaltsanalyse unterzogen. ERGEBNISSE: Fünf der sieben aus der Analyse hervorgegangenen Unterthemen repräsentierten Empowerment: Zugänglichkeit nach Bedarf, Bestätigendes Treffen, Vertrauen in die Kompetenz des Gesundheitspersonals, Teilnahme an Entscheidungsprozessen, Lernen ermöglicht besseres Selbstmanagement. Die anderen zwei repräsentierten kein Empowerment: Treffen mit Gleichgültigkeit, Mangel an Dialog und Einfluss. Aus den sieben Unterthemen wurde ein umfassendes Thema generiert: Schaffung von Vertrauen und Lernen durch Begegnung. FAZIT: Die Haupterkenntnis bezüglich der zentralen Rolle der Schaffung von Vertrauen und Lernen durch den Patient-Mitarbeiter-Kontakt unterstreicht die Bedeutung, Empowerment aus der Perspektive der Patienten zu verstehen. RELEVANZ FÜR DIE KLINISCHE PRAXIS: Pflegekräfte und andere Gesundheitspersonal benötigen Wissen und Verständnis über die Bedeutung von Empowerment aus der Sicht der Patienten, um ihre Bedürfnisse in der ambulanten Versorgung zu erfüllen.
Nygårdh et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.