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Die durch COVID-19 verursachte Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben weltweit und beeinflusst die reguläre Funktionsweise von Bildungseinrichtungen aller Ebenen, mit temporären Schließungen und der Unmöglichkeit von Präsenzunterricht. Diese Studie zielt darauf ab, zur Analyse der Implikationen dieses Kontextes in der Neugestaltung der durch das Digitale geprägten Bildung beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, führten die Autoren eine Dokumentensammlung durch und mobilisierten auch ihre Erfahrungen in der Forschung und Lehre zu diesem Thema. Es wird geschlossen, dass diese unvorhergesehenen Umstände einen entscheidenden Moment der Gelegenheit zur Neugestaltung des Unterrichts darstellen können, mit der Implementierung, Entwicklung und Verbreitung digitaler Technologien unter Lehrern und Schülern in einer Gesellschaft, die selbst zunehmend digital wird, insbesondere in der Gesellschaft 5.0. Zu diesem Zweck müssen die Akteure des Bildungsprozesses, Lehrer und Schüler, aufgrund ihrer Merkmale und verschiedenen Gründe, sich auf schülerzentriertes Lernen vorbereiten durch die gezielte und sinnvolle Mobilisierung digitaler Technologien in einem komplexen Prozess, in dem jeder Akteur letztendlich ein kritischer Inhaltsproduzent mit verbesserter digitaler Kompetenz sein wird. In der zeitgenössischen digitalen Gesellschaft muss die Schule sich neu erfinden, was mit der COVID-19-Pandemie noch dringlicher wird. Aspekte wie Ausbildung, Internetzugangs-Infrastruktur, Hardware und Software, digitale Grundbildung sowie Lehr- und Lernstrategien von Schülern und Akademikern sind entscheidend. Die Schule leistet damit einen kritischen Beitrag zur sozialen Kohäsion und sozialen Gerechtigkeit durch digitale Teilhabe in der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Sá et al. (Do,) untersuchten diese Frage.