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HINTERGRUND: Basierend auf bisher veröffentlichten Studien bleibt der schützende Effekt von körperlicher Aktivität auf Schlaganfälle umstritten. Insbesondere mangelt es an Erkenntnissen über die Quellen der Heterogenität zwischen den Studien. METHODEN: Eine Meta-Analyse von Beobachtungsstudien wurde verwendet, um die Beziehung zwischen körperlicher Aktivität und Schlaganfall zu quantifizieren und die Quellen der Heterogenität zu untersuchen. Insgesamt wurden 31 relevante Publikationen einbezogen. Risikoschätzungen und Studienspezifikationen wurden aus den Originalstudien extrahiert und in ein Standardformat für die Verwendung in einer zentralen Datenbank umgewandelt. ERGEBNISSE: Mäßig intensive körperliche Aktivität im Vergleich zu Inaktivität zeigte einen schützenden Effekt auf den Gesamt-Schlaganfall sowohl für berufliche (RR = 0.64, 95% CI: 0.48-0.87) als auch für Freizeitaktivität (RR = 0.85, 95% CI: 0.78-0.93). Hohe berufliche körperliche Aktivität schützte vor ischämischen Schlaganfällen im Vergleich zu sowohl moderaten (RR = 0.77, 95% CI: 0.60-0.98) als auch inaktiven beruflichen Niveaus (RR = 0.57, 95% CI: 0.43-0.77). Hohe Freizeitaktivität im Vergleich zu niedriger Freizeitaktivität schützte vor Gesamt-Schlaganfällen (RR = 0.78, 95% CI: 0.71-0.85), hämorrhagischen Schlaganfällen (RR = 0.74, 95% CI: 0.57-0.96) sowie ischämischen Schlaganfällen (RR = 0.79, 95% CI: 0.69-0.91). Studien, die in Europa durchgeführt wurden, zeigten einen stärkeren schützenden Effekt (RR = 0.47, 95% CI: 0.33-0.66) als Studien, die in den USA durchgeführt wurden (RR = 0.82, 95% CI: 0.75-0.90). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Mangel an körperlicher Aktivität ist ein veränderbarer Risikofaktor für sowohl Gesamt-Schlaganfall als auch Schlaganfallsubtypen. Mäßig intensive körperliche Aktivität ist ausreichend, um das Risiko zu senken.
Wanda Wendel‐Vos (Mon,) untersuchte diese Frage.
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