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Auf der Basis der im Rahmen des TIMSS Case Study Project 1994–1995 in den Vereinigten Staaten, Japan und Deutschland gesammelten Daten untersucht dieser Artikel das Phänomen des Trackings als Teil der curricularen Differenzierung und der Praktiken zur Schülerplatzierung in öffentlichen K–12-Schulsystemen. Die Autoren dokumentieren klare nationale Unterschiede in Bezug auf Differenzierungs- und Platzierungsmaßnahmen und fassen die Geschichte des Konflikts über diese Maßnahmen zusammen. Die Analyse der Wahrnehmungen und Überzeugungen der Befragten über Differenzierung und Platzierung (was die Leute für "Tracking" halten) zeigt, dass nationsspezifische Werte und Einstellungen (d.h. Kulturen) bestimmen, welche Formen der curricularen Differenzierung legitimiert und welche umstritten sind. Dominante kulturelle Überzeugungen darüber, was Schüler leisten können, und welche Rolle Schulen bei deren Bildung spielen sollten, schaffen unterschiedliche Konfliktpunkte über Tracking.
LeTendre et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.