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Intestinale Makrophagen, die als Hauptverantwortliche für die orchestrierte mukosale Entzündungsreaktionen gelten, haben im Vergleich zu Makrophagen aus anderen Geweben wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten. Hier zeigen wir, dass humane intestinale Makrophagen keine Rezeptoren für die angeborene Immunreaktion exprimieren, darunter die Rezeptoren für LPS (CD14), Fc (CD89), Fc (CD64, CD32, CD16), CR3 (CD11b/CD18) und CR4 (CD11c/CD18); die Wachstumsfaktorrezeptoren IL-2 (CD25) und IL-3 (CD123); sowie das Integrin LFA-1 (CD11a/CD18). Darüber hinaus produzieren residente intestinale Makrophagen auch keine proinflammatorischen Zytokine, einschließlich IL-1, IL-6, IL-10, IL-12, RANTES, TGF- und TNF-, als Reaktion auf eine Vielzahl von entzündlichen Stimuli, behalten jedoch eine intensive phagozytäre und bakterizide Aktivität bei. Somit unterscheiden sich intestinale Makrophagen deutlich im Phänotyp und in der Funktion von Blutmonozyten, obwohl intestinale Makrophagen aus Blutmonozyten abgeleitet werden. Um dieses Paradoxon zu erklären, zeigen wir, dass Produkte aus intestinalen Stromazellen sowohl die Rezeptorexpression von Monozyten als auch die Zytokinproduktion über TGF- herabregulieren, jedoch nicht die phagozytäre oder bakterizide Aktivität, was den Phänotyp und das Funktionsprofil der intestinalen Makrophagen hervorruft. Diese Befunde weisen auf einen Mechanismus hin, bei dem Blutmonozyten, die in die intestinale Mukosa rekrutiert werden, ihre intensive Aufräum- und Wirtsschutzfunktionen beibehalten, aber eine tiefgreifende "entzündliche Anergie" erwerben, wodurch die Abwesenheit von Entzündungen gefördert wird, die für eine normale intestinale Mukosa charakteristisch ist, trotz der Nähe zu immunstimulierenden Bakterien.
Smythies et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.