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Ein sulfatierte Polysaccharid (AG) wurde aus der Seegurke H. fuscopunctata extrahiert und isoliert, bestehend aus GlcNAc, GalNAc, Gal, Fuc und ohne uronische Säurereste. Wichtig ist, dass mehrere chemische Depolymerisationsmethoden angewendet wurden, um die Struktur des AG durch eine Bottom-up-Strategie zu erhellen. Ein hochsulfatiertes Galaktose (oAG-1) und zwei Disaccharide, die mit 2,5-Anhydro-D-Manose markiert sind (oAG-2, oAG-3), wurden aus dem deaminativen depolymerisierten Produkt sowie die Strukturen der Disaccharidderivate (oAG-4~oAG-6) identifiziert, die aus dem radikalfreien depolymerisierten Produkt stammen, was darauf hindeutet, dass die wiederkehrenden Bausteine in einem natürlichen AG das Disaccharid β-D-GalS-1,4-D-GlcNAc6S umfassen sollten. Die möglichen Disaccharid-Seitenketten (bAG-1) wurden durch milde Säurehydrolyse erhalten. Somit könnte ein natürliches AG aus einem keratan-sulfatähnlichen (KS-ähnlichen) Glykosaminoglykans mit vielfältigen Modifikationen bestehen, einschließlich der Sulfatierungsarten des Gal-Restes und der möglichen Disaccharidäste α-D-GalNAc4S6S-1,2-α/β-L-Fuc3S, die an die KS-ähnliche Kette gebunden sind. Darüber hinaus wurden die antikoagulanten Aktivitäten des AG und seiner depolymerisierten Produkte (dAG1-9) in vitro unter Verwendung von normalem menschlichen Plasma evaluiert. Das AG konnte die aktivierte partielle Thromboplastinzeit (APTT) dosisabhängig verlängern, und die Aktivität war positiv mit der Kettenlänge korreliert. Das AG und dAG1-dAG3 konnten die Thrombinzeit (TT) verlängern, während sie nur geringe Auswirkungen auf die Prothrombinzeit (PT) hatten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das AG die intrinsischen und gemeinsamen Gerinnungswege inhibieren könnte.
Chen et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.