Auf der Grundlage britischer Daten aus zwei jährlichen Erhebungen der ISSP, die acht Jahre auseinander liegen (1994 und 2002), für Module, die sich auf 'Familie und sich verändernde Geschlechterrollen' konzentrieren, untersucht dieses Papier das Ausmaß, in dem Veränderungen in der Arbeitsmarktteilnahme von Frauen, sich verändernde Ideologien/Diskurse zu Geschlecht und sich verändernde Formen intimer Beziehungen die Art und Weise beeinflussen, wie Paare ihr Haushaltsgeld organisieren, sowie die Auswirkungen solcher Veränderungen auf jüngste Theorien zu intimen Beziehungen. Die Analyse zeigt, dass bis 2002 der Typ der Beziehung, die die Befragten eingegangen waren, zusammen mit ihrer sozialen Klassenposition unabhängig mit den Methoden, wie sie Geld verwalteten, verknüpft war, nachdem sozioökonomische sowie kulturelle oder diskursive Faktoren kontrolliert wurden. Unsere Ergebnisse unterstützen auch teilweise die These eines teilweisen Rückgangs des männlichen Ernährermodells, wie an den kleinen Rückgängen in der Verwendung der relativ ungleichen Systeme für das gesamte Einkommen von Frauen und Haushaltshilfen, die am wahrscheinlichsten von verheirateten Paaren und nichtehelichen Vätern genutzt wurden, ablesbar ist und die relativ traditionelle Ideologien/Diskurse des Ernährens ausdrücken - sowie einen leichten Anstieg der Verwendung der partiellen Pooling-Arrangements, die am wahrscheinlichsten von kinderlosen nichtehelichen Paaren genutzt wurden, in denen männliche Partner weniger traditionelle Ernährungs-Ideologien ausdrückten und Frauen in Berufen der Mittelschicht mit ausreichend hohen Einkommen waren, um teilweise separate Finanzen zu ermöglichen. Wir schlagen jedoch auch vor, dass insofern kinderlose nichteheliche Paare mit unterschiedlichen Einkommen Gleichheit als gleichwertige Beiträge zu den Haushaltsausgaben definieren, es möglich ist, dass das partielle Pooling nicht mit einer größeren Gleichheit beim Zugang zu Geld für persönliche Ausgaben und Ersparnisse verbunden ist, sondern mit ausgeprägten Ungleichheiten, da es dazu führen kann, dass Geschlechterungleichheiten, die auf dem Arbeitsmarkt entstanden sind, direkter in Ungleichheiten innerhalb der Haushalte übertragen werden, trotz des Rückgangs traditioneller Diskurse des männlichen Ernährens und der zunehmenden Bedeutung egalitärer Ideologien des gemeinsamen Versorgens.
Vogler et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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