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Die von Recklinghausen Neurofibromatose (NF1) ist eine häufige autosomal dominante Erkrankung, die durch Abnormalitäten in mehreren Geweben, die aus der Neuralleiste abgeleitet sind, gekennzeichnet ist. Es wurde kein zuverlässiger zellulärer phänotypischer Marker identifiziert, was direkte Bemühungen zur Identifizierung des Gens behindert hat. Der chromosomale Standort des NF1-Gens wurde zuvor genetisch zu 17q11.2 kartiert, und Daten von zwei NF1-Patienten mit balancierten Translokationen in diesem Bereich haben das Kandidatenintervall weiter eingegrenzt. Der Einsatz von Chromosomensprungtechnologie und Hefe-künstlicher Chromosomentechnologie hat nun zur Identifizierung eines großen (ca. 13 Kilobasen) ubiquitär exprimierten Transkripts (bezeichnet als NF1LT) aus diesem Bereich geführt, das definitiv durch eine und höchstwahrscheinlich durch beide Translokationen unterbrochen ist. Zuvor identifizierte Kandidatengene, die keine Abnormalitäten bei NF1-Patienten zeigten, befinden sich offenbar innerhalb von Introns von NF1LT auf dem Antisense-Strang. Ein neuer Mutationspatient mit NF1 wurde identifiziert, der eine de novo 0.5-Kilobasen-Einfügung im NF1LT-Gen aufweist. Diese Beobachtungen, zusammen mit der hohen spontanen Mutationsrate von NF1 (die mit einem großen Locus übereinstimmt), deuten darauf hin, dass NF1LT das elusive NF1-Gen repräsentiert.
Wallace et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.