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Hundertzehn Frauen, die innerhalb von 90 Tagen nach der Geburt in eine psychiatrische Klinik aufgenommen wurden, wurden individuell nach Alter, psychiatrischem Syndrom und Jahr der Aufnahme mit Frauen verglichen, die mit nicht geburtshilflichen Erkrankungen in dieselbe Klinik aufgenommen wurden. Beide Gruppen wurden nach einem durchschnittlichen Zeitraum von neun Jahren nachverfolgt, und 72 passende Patientinnenpaare, für die ausreichende Informationen vorlagen, wurden dann verglichen. Die vorherige und nachfolgende psychiatrische Morbidität dieser beiden Gruppen, deren nachfolgende geburtshilfliche Karrieren sowie die psychiatrische Morbidität ihrer nahen Angehörigen waren sehr ähnlich. Allerdings hatten die puerperalen Frauen in der Nachbeobachtungszeit signifikant weniger Rückfälle, weniger begingen Suizid, und die psychiatrische Morbidität ihrer Verwandten war tendenziell niedriger. Dieses bessere Ergebnis war besonders ausgeprägt bei puerperalen Frauen mit schweren Depressionen; jene mit manischen Störungen schnitten nicht besser ab als die Kontrollen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass puerperale Psychosen im Grunde die gleichen sind wie affektive Erkrankungen, die zu anderen Zeiten auftreten, aber da die Geburt ein einzigartig potenter Auslöser für affektive Erkrankungen ist, haben einige derjenigen, die puerperale Episoden entwickeln, eine geringere genetische Prädisposition für affektive Erkrankungen als die Allgemeinheit der Frauen mit affektiven Störungen.
Platz et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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