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Dieser Artikel zielt darauf ab, halbstrukturierte Interviews als ein zentrales Werkzeug in der Forschung zu den Ausdrücken der informellen Zivilgesellschaft zu präsentieren, einschließlich der Narrative von Aktivisten außerhalb des dritten Sektors, die aber in Basisinitiativen involviert sind. Da sich quantitative Forschung hauptsächlich auf formal registrierte Organisationen konzentriert, tendiert sie dazu, ein enges Verständnis von Zivilgesellschaft zu legitimieren und zu reproduzieren. Halbstrukturierte Interviews hingegen sind effektiv, um Einblicke in verborgene Aspekte des sozialen Lebens zu gewinnen, in Probleme, die nicht sofort wahrnehmbar sind. Sie ermöglichen die Analyse der unterforschten informellen Zivilgesellschaft und erlauben den Forschern, die organisatorischen Herausforderungen, Praktiken und Sprachen unregistrierter Initiativen zu untersuchen. Dennoch umfassen die Forschungsherausforderungen die ethischen Dilemmata im Zusammenhang mit Machtverhältnissen in den Beziehungen zwischen Forschungsteilnehmern und Forschern, die Positionalität des Forschers sowie die begrenzte Generalisierbarkeit der Ergebnisse. Basierend auf einer Literaturübersicht, die Artikel über Zivilgesellschaftsstudien aus fünf Fachzeitschriften umfasst, behauptet dieser Artikel, dass Interviews den Weg zu einem radikaleren und breiteren Verständnis der Zivilgesellschaft eröffnen, das unregistrierte Initiativen einbezieht.
Aleksandra Belina (2022) hat diese Frage untersucht.
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