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HINTERGRUND: In den letzten zwei Jahrzehnten haben bedeutende Fortschritte im Verständnis des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) stattgefunden, die zu Veränderungen in der Terminologie und Klassifikationspraxis geführt haben, die die Analyse der Daten aus Surveillance, Epidemiologie und Endergebnisse (SEER) beeinflussen könnten. METHODEN: Die Inzidenzraten für jede Untergruppe des NHL in der Working Formulation wurden anhand der SEER-Daten des National Cancer Institute über drei Zeiträume: 1973-1977, 1978-1982 und 1983-1987, überprüft. ERGEBNISSE: Das NHL ist von 1973 bis 1988 um 50 % signifikant angestiegen. Das am häufigsten vorkommende NHL ist das diffuse großzellige Lymphom, das nahezu 30 % aller Lymphome ausmacht. Die während der 1980er Jahre beobachteten erhöhten Inzidenzraten für großzelliges immunoblastisches und kleines nicht-gespaltenes Zell-NHL sind weitgehend auf die Epidemie des erworbenen Immundefizienzsyndroms zurückzuführen. Der Kontakt mit Umweltfaktoren wie Herbiziden und Haarfärbemitteln wurde kürzlich als Faktoren identifiziert, die das Risiko für NHL erhöhen, aber der Gesamtbeitrag dieser Faktoren muss noch ermittelt werden. Der Anstieg der extranodalen Lymphome ist teilweise eine Folge der Anwendung moderner immunphenotypischer und genotypischer Methoden, die zur Neuklassifizierung von Pseudolymphomen als monoklonale B-Zell-Neoplasien führen. Der scheinbar dramatische Rückgang der Inzidenz von diffusem kleinen gespaltenen NHL scheint ebenfalls artefaktisch zu sein, bedingt durch Veränderungen in der Klassifikation des NHL. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Mit der verbesserten Fähigkeit der Pathologen, neue klinisch-pathologische Entitäten durch immunphenotypische und molekularbiologische Studien abzugrenzen, könnten zukünftige Modifikationen zur Erfassung der SEER-Daten angemessen sein. Ein solcher Ansatz wird die Einschränkungen der Working Formulation adressieren und zu einer genaueren Datenbasis für die Bewertung epidemiologischer Trends führen.
Greiner et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.