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ZIELE: Zum ersten Mal eine systematische Übersicht über Beobachtungsstudien zur Effizienz der Lithium-Monotherapie im Vergleich zu anderen Erhaltungs-Stimmungsstabilisatoren in Monotherapie und in Kombination zu präsentieren. METHODEN: Im Rahmen der Task Force zur Lithium-Behandlung der International Society for Bipolar Disorders (ISBD) führten wir eine systematische Literaturrecherche zu nicht-randomisierten kontrollierten Beobachtungsstudien über (i) Lithium-Monotherapie vs. Behandlung mit einem anderen Erhaltungs-Stimmungsstabilisator in Monotherapie und (ii) Lithium in Kombination mit anderen Stimmungsstabilisatoren vs. Monotherapie durch. ERGEBNISSE: In acht von neun identifizierten Studien, in denen insgesamt 4000 Patienten verglichen wurden, zeigte sich, dass einige Kombinationstherapien in einigen Analysen der Erhaltungskombinationstherapie gegenüber der Erhaltungstherapie überlegen waren, viele jedoch nicht. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse zeigen die Überlegenheit der Lithium-Monotherapie im realen Leben im Vergleich zur Monotherapie mit anderen Erhaltungs-Stimmungsstabilisatoren. Die vier größten registerbasierten Studien befassten sich weitgehend mit Störfaktoren, jedoch kann, wie immer, residueller Störfaktor nicht ausgeschlossen werden. Nichtsdestotrotz tragen die Beobachtungsbefunde wesentlich zu den Erkenntnissen aus randomisierten kontrollierten Studien bei, deren Designs häufig die Gültigkeit des Vergleichs zwischen Medikamenten einschränken.
Kessing et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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