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Dieses Papier betrachtet zwei Thesen, die kürzlich in Debatten in Südafrika und anderswo vorgebracht wurden. Die erste besagt, dass Kinder, die politischer Gewalt ausgesetzt sind, notwendigerweise emotional durch diese Erfahrung geschädigt werden. Die zweite besagt, dass betroffene Kinder sozialisiert werden, Gewalt als dominante Form der Konfliktlösung zu unterstützen. Beide Thesen werden durch Hinweis auf Forschungen in Südafrika und im Ausland angefochten. Es wird argumentiert, dass Versuche, die psychologischen Folgen der Exposition gegenüber politischer Gewalt zu verstehen, eine Reihe miteinander verbundener Faktoren berücksichtigen müssen. Dazu gehören die Art der erlebten politischen Gewalt, das Entwicklungsniveau des Kindes und die Verfügbarkeit von Unterstützungen in der Familie und der Gemeinschaft. Die Beweise deuten darauf hin, dass es keine einfache Beziehung zwischen Exposition gegenüber Gewalt und psychischen Störungen oder der Unterstützung gewalttätigen Verhaltens bei Kindern gibt.
Andrew Dawes (Do,) hat diese Frage untersucht.
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