Key points are not available for this paper at this time.
Die Interpretation des Konzepts von κένωσις in Philipper 2:6–7 wurde häufig mit der historisch-kritischen Methode angegangen, die hauptsächlich westlich orientiert ist. Eine kontextuelle Betrachtung von κένωσις in Philipper 2:6–7 aus der Perspektive der afrikanischen Christologie in Bezug auf den afrikanischen Führungsstil fehlt jedoch. Daher interpretiert der Artikel unter Verwendung der afrikanischen biblischen Kontextualisierung den Begriff κένωσις auf der Grundlage afrikanischer Christologie neu, mit dem Ziel, κένωσις in Philipper 2:6–7 im Kontext des afrikanischen Führungsstils neu zu interpretieren und auch um das afrikanische Führungsmodell zu kritisieren. Es wird argumentiert, dass Jesus als Führungsfigur, wie sie im Konzept von κένωσις in Philipper 2:6–7 dargestellt wird, ein Modell selbstloser Führung ist, das in afrikanischen Führungsfiguren fehlt. Der Artikel beabsichtigt auch zu zeigen, wie die Beschreibung von Jesu Haltung in Philipper 2:6–7 Demut, Selbstlosigkeit und dienende Führung widerspiegelt, im Gegensatz zum afrikanischen Führungsstil, der durch Selbstüberschätzung, Egoismus, Affektiertheit, Pracht und Autoritarismus gekennzeichnet ist. Interdisziplinäre und/oder intra-disseziplinäre Implikationen: Dieser Essay interpretiert das Konzept der Kenosis in Philipper 2:6–7 im Kontext der afrikanischen Christologie und wie es mit selbstloser Führung resoniert, wie sie in der paulinischen Beschreibung Jesu Christi im Text exemplifiziert wird. Beobachtungen zeigen, dass die Führung in verschiedenen Gesellschaftsbereichen in Afrika, wie der kirchlichen, politischen und traditionellen, an Selbstlosigkeit mangelt, wie in diesem Artikel angedeutet. Dieser Artikel schneidet daher durch die Bereiche biblische Theologie, historische Theologie, Politikwissenschaft und afrikanische Kulturstudien.
John Arierhi Ottuh (Di.) hat diese Frage untersucht.