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Korruption ist ein Verhalten, das sozial oder religiös nicht gerechtfertigt werden kann. Interessanterweise bleibt der Korruptionsindex trotz des Verbots von Korruption in allen Religionen in Indonesien hoch, wie die Ergebnisse von Umfragen nationaler und internationaler Institutionen zeigen. Darüber hinaus zeigen Forschungen zu diesem Thema Inkonsistenzen in den Beziehungen zwischen Religiosität und korruptem Verhalten. Diese Forschung untersuchte erneut die Beziehung zwischen Religiosität und Anti-Korruptions-Intentionen und bestimmte den moderierenden Effekt von Dankbarkeit als intervenierende Variable. Dankbarkeit ist einer der stärksten religiösen Werte, von dem erwartet wird, dass er die Absicht, korrupt zu handeln, reduziert. Die Forschung wurde mithilfe eines korrelationalen Forschungsdesigns durchgeführt, an dem 92 Personen in einer Bildungseinrichtung im Bezirk Garut, West-Java, beteiligt waren. Die Daten wurden mit dem kurzen GRAT-Formular zur Messung der Dankbarkeit und der Muslim Religiosity Scale (MRC) zur Messung der Religiosität erhoben. Die Anti-Korruptions-Intention-Skala wurde verwendet, um die Anti-Korruptions-Intention zu messen. Die Ergebnisse der Datenanalyse zeigten, dass Religiosität und Anti-Korruptions-Intentionen positiv korreliert waren (F= 154,1, p = .001, R2= .631), und Dankbarkeit moderierte den Anstieg in der Beziehung (R2= .668). Daher wurde Dankbarkeit als intervenierende Variable angesehen, die die Korrelation zwischen Religiosität und korruptem Verhalten um 3,7 % verstärkte.
Mumtazah et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.