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Die Theorie, die von Bruce Jentleson mit Daten aus der Zeit nach dem Kalten Krieg entwickelt wurde, wird erweitert und weiter getestet. Die Variationen in der öffentlichen Unterstützung der USA für den Einsatz militärischer Gewalt lassen sich am besten durch das Hauptziel der Politik erklären, für das militärische Gewalt eingesetzt wird. Eine dritte Kategorie der „humanitären Intervention“ wird zu den vorherigen zwei der „Rücksichtnahme in der Außenpolitik“ und „internen politischen Veränderungen“ hinzugefügt. Die Theorie des Hauptziels wird durch eine Reihe von Tests, einschließlich Regressions- und logistischen Analysen, gezeigt, dass sie die stärkste und sparsamste Erklärung bietet, die sowohl direkt andere alternative Variablen wie Interessen, Elitehinweise, Risiko und Multilateralismus ersetzt als auch indirekt subsumiert. Diese Ergebnisse unterstützen die breitere theoretische Sichtweise eines rationalen, zielgerichteten und nicht rein reaktiven öffentlichen Meinungsbildungsprozesses und haben wichtige Auswirkungen auf die grundsätzlichen Neigungen hinsichtlich der Arten von militärischen Interventionen, die die amerikanische Öffentlichkeit nach dem Kalten Krieg unterstützen oder ablehnen wird.
Jentleson et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.