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Die psychometrische Leistung in verschiedenen Aspekten der primären geistigen Fähigkeiten (verbale Verständniskompetenz, Wortflüssigkeit, Raum, Abschluss, Wahrnehmungsgeschwindigkeit, Denken, Zahlen und Gedächtnis) wurde bei 35 erwachsenen Musikern und Nicht-Musikern verglichen. Signifikante Unterschiede konnten weder für die durchschnittlichen Gesamtnoten noch für spezifische Aspekte der Intelligenz festgestellt werden, mit Ausnahme von verbalem Gedächtnis und Denken. Während die Leistung im verbalen Gedächtnis bei den Musikern zuverlässig höher war als bei den Nicht-Musikern, schnitten die Nicht-Musiker in allen vier Subskalen des Cattell’s Culture Free Intelligence Test, Skala 3, signifikant besser ab. Diese letztere Feststellung steht im Einklang mit der Annahme, dass musikalisches Talent eher mit intuitivem und nicht mit logischem Denken verbunden sein könnte. Die überlegene Leistung der Musiker im verbalen Gedächtnis unterstützt die Auffassung, dass langjährige musikalische Ausbildung positive Effekte auf das verbale Gedächtnis hat, was höchstwahrscheinlich auf Veränderungen in der kortikalen Organisation zurückzuführen ist.
Brandler et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.